Seminar für Makroökonomie
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Forschungskooperationen

DFG Hauptprojekt 1578

Unvollkommenheiten auf Finanzmärkten und makroökonomische Ergebnisse:

Die jüngste Finanzkrise und ihre Auswirkungen haben die Beziehung zwischen Finanzmarktperformance und makroökonomischen Ergebnissen noch einmal hervorgehoben. Das zentrale Ziel dieses Programms ist den Schnittpunkt von Makroökonomie und Finanzmarktökonomie in der deutschen Forschung voranzutreiben. Die individuellen Projekte analysieren die Effekt von Unvollkommenheiten auf Finanzmärkten auf Finanzmarktstabilität, makroökonomische Volatilität und langfristiges Wirtschaftswachstum. Das Programm ist in 5 Forschungsgebiete unterteilt:

Unvollkommene Märkte: Die makroökonomischen Folgen von Unvollkommenheiten auf Kredit- und Versicherungsmärkten

Ausfallrisiko: Begrenzungen der Durchsetzbarkeit von Verträgen und Ausfallrisiko als Ursachen für makroökonomische Volatilität und als Hindernisse für langfristiges Wirtschaftswachstum.

Blasen und Erwartungshaltungen: Finanzmarktunvollkommenheiten als Ursachen für erwartungsbasierende Preisänderungen von Vermögenswerten, vor allem Preisblasen der Vermögenswerte und die Auswirkungen auf makroökonomische Ergebnisse.

Finanzintermediation: Regulierung von Finanzintermediären (Banken, Versicherungsunternehmen) und die Implikationen für finanzielle und makroökonomische Stabilität

Geldpolitik: Die Wechselwirkung zwischen Geld- und Fiskalpolitik und Finanzmärkten

Kontakt:
Professor Tom Krebs
Fakultät für Volkswirtschaftslehre
Universität Mannheim
68131 Mannheim
Tel. +49 (0) 621 181 1851
cjann (at) uni-mannheim.de

Mehr dazu: http://www.dfg-spp1578.de/

DFG Teilprojekt: Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz und Bankenregulierung

Koordinator: Prof. Dr. Gerhard Illing

Teilnehmer: Sascha Bützer, Thomas Siemsen

In diesem Projekt möchten wir die Ergebnisse des Zusammenspiels von Geldpolitik und Risikoverhalten von Finanzintermediären analysieren und dazu beitragen einen neuen Rahmen für die makrofundierte Regulierung zu schaffen. Die Bereitstellung von Liquidität durch Zentralbanken als „lender of last resort“ gilt als Anreiz zu exzessivem Risiko in der Finanzindustrie. Ausgiebige Verfügbarkeit von öffentlicher Liquidität war eine treibende Kraft von übermäßigem Verlass auf kurzfristige Finanzierung und Rettungspaketen. In unserem Projekt modellieren wir die Wirkung von Bereitstellung von liquiden Mitteln durch Zentralbanken auf Anreize von Finanzintermediären in Vermögen zu investieren das systematisches Risiko erzeugt. Anerkannte Weisheiten besagen, dass Zentralbanken als „lender of last resort“ für Zahlungsunfähigkeit, aber nicht für Insolvenzfälle agieren sollten. In Wirklichkeit ist diese Unterscheidung bei modernen Finanzmärkten jedoch verschwommen. Wir planen gemeinsame Unsicherheit über Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz für die Zentralbankintervention einzuführen und ihre Auswirkungen auf das Verhalten von Banken und ihren Vermögenspreisen zu analysieren. Mit diesem Rahmen möchten wir jüngste Vorschläge für Veränderungen von Basel III-Maßnahmen auf Liquidität und Solvenz bewerten und optimale Regulationsmechanismen analysieren. Zudem analysieren wir den Trade-off der makrofundierten Regulierung, d.h. Vorteile durch Finanzstabilität verglichen mit potentiellen Kosten in Rahmen von verringertem Wirtschaftswachstum.

Mehr dazu: http://www.dfg-spp1578.de/config/Navigation/Projects/Illiquidity,%20Insolvency,%20and%20Banking%20Regulation/